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(...) Gegen den warmen, erdigen Mezzo Ulrike Mayers ist man machtlos. Die freudvolle Lust, die leichtgewichtigen Höhenflüge aus ihrer Stimme verzaubern. (...) 

Tiroler Tageszeitung, 2011

(...) Eine Idealbesetzung ist die junge Sängerin Ulrike Mayer. Die Mezzosopranistin hat nicht nur ein betörend schönes Timbre, sie gestaltet die Liedtexte auch wie eine Erzählerin. Dazu kommt, dass sie mit großem Körpereinsatz spielt, weder Angst vor Verrenkungen noch Übertreibungen hat. So führt Ulrike Mayer die Frauenfigur von der frisch verliebten bis zur gebeugten Alten auf einem großen Spannungsbogen durch den Abend. (...)

Georg Waßmuth im Deutschlandfunk

Die Mezzosopranistin Ulrike Mayer hat sich in den letzten Jahren international als vielseitige Solistin etabliert und war in zahlreiche Opernpartien unter anderem bei der Ruhr-Trienale, an der Deutschen Oper Berlin, der Hamburger Staatsoper, den Schwetzinger Festspiele, der Opéra de Bastille und Opéra Comique in Paris sowie den Bregenzer Festspielen zu hören und zu sehen. Seit März 2013 ist die Sängerin Ensemblemitglied am Theater Bremen und war dort in großen Partien ihres Faches zu erleben. Sie debütierte mit der Partie der Dorabella in Mozarts Così fan tutte und es folgten Cherubino in Mozarts „Le nozze di Figaro“, Hänsel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“, Carmen in Bizets Oper „Carmen“, die Titelpartie in Händels Oper „Oreste“, sowie die Witwe Begbick in der gefeierten Weill-Produktion „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ in der Regie von Benedikt von Peter.

Die aus Stuttgart stammende Mezzosopranistin Ulrike Mayer studierte Gesang bei Thomas Quasthoff an der Hochschule für Musik Detmold, sowie anschliessend bei Klesie Kelly an der Hochschule für Musik Köln, wo sie ihr Studium mit dem Konzertexamen abschloss. Zahlreiche Stipendien und Preise schmücken ihre sängerische Laufbahn. Sie gewann einen ersten Preis beim internationalen „Euriade Vocal Concours“ in Holland und war Preisträgerin beim Wettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg sowie beim Bundeswettbewerb Gesang 2004. 2011 wurde Ulrike für ihre Interpretation des Cherubino an der Scottish Opera als Nachwuchssängerin des Jahres in der Fachzeitschrift Opernwelt nominiert.

Bereits während ihres Studiums gastierte sie bei verschiedenen Festivals wie der Ruhr-Triennale (2002) mit den Hollywood Elegien von Hanns Eisler (Regie: Schorsch Kamerun) und dem Sommerfestival der Kammeroper Schloss Rheinsberg (2003). Weitere Engagements führten sie an das Staatstheater Mainz wo sie unter der Regie von George Delnon den Holofernes in Vivaldis dramatischem Oratorium Juditha triumphans sang und an die Deutsche Oper Berlin, wo sie die Titelpartie der Matthus-Oper Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke sang. Die Schwetzinger Festspiele luden sie 2006 ein, die Partie der Amme in der Uraufführung der Oper Da gelo a gelo von Salvatore Sciarrino in einer Inszenierung von Trisha Brown zu übernehmen. Im selben Jahr gab sie ihr Debut an der Opéra de Bastille in Paris mit der Rolle des Pagen in Richard Strauss’ Salome unter der musikalischen Leitung von Hartmut Haenchen. 

 Von 2004 bis 2009 gehörte sie zum Ensemble des Theaters Magdeburg, wo sie u. a. als Idamante in Idomeneo (Regie: Andreas Kriegenburg), Dorabella in Così fan tutte (Regie: Frank Hilbrich), Olga in Eugen Onegin und Fjodor in Boris Godunow (beides in der Regie von Vera Nemirova), Sonjetka in Lady Macbeth von Mzensk (Regie: Markus Dietz), Alcina in Orlando furioso (Regie: Sebastian Hartmann), Hänsel in Hänsel und GretelMaddalena in Rigoletto, 2. Dame in der ZauberflöteFlavius in Flavius BertaridusEliza in My Fair Lady sowie als Orpheus in Orpheus und Eurydike zu erleben war. Die erfolgreiche Produktion von Orpheus und Eurydike unter der Regie von Andreas Kriegenburg fand deutschlandweit höchste Anerkennung und war 2006 für den deutschen Theaterpreis der »Faust« nominiert.

 Seit 2009 war Ulrike Mayer freischaffend tätig. Es führten sie Engagements unter anderem als Venus in Kurt Weills Musical One touch of Venus zum Kurt Weill Festival in Dessau und sie feierte unter der Regie von Sir Thomas Allen einen großen Erfolg als Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro an der Scottish Opera: „ (...) do not miss the heady eroticism that flows between Kate Valentine’s gleaming Countess and the fantastically authoritative Cherubino of Ulrike Mayer: it will stop your heart. (...)“Mit dem Ensemble Nico and the Navigators  hat die Sängerin beim Kunstfest Weimar Rossinis Petite Messe Solennelle in einer szenischen Fassung auf die Bühne gebracht. Die Produktion, bei der sie den Altsolopart sang, gastierte bei den Bregenzer Festspielen, an der Opéra Comique Paris und dem Grand Théâtre de Luxembourg

Im Herbst 2011 gab sie ihr Debut an der Hamburgischen Staatsoper mit der Titelpartie in Telemanns Oper Flavius Bertaridus unter der Regie von Jens Daniel Herzog und der musikalischen Leitung von Alessandro de Marchi. Dann ging sie mit der Titelpartie in Händels Oper Rinaldo mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner auf Tournee und erweiterte damit ihr Händelrepertoire, dass sie bereits 2009 beim Bayreuther Osterfestival mit der Rolle des Ruggiero in der Oper Alcina begründet hatte. 2012 sang sie den Cherubino in Mozarts Oper Le nozze di Figaro in einer Aufführung mit den Bochumer Symphonikern unter Steven Sloane, die von Harald Schmidt moderiert wurde, und debütierte im Anschluss mit der Titelpartie aus Bizets Carmen in der Berliner Philharmonie, in der wiederum Herbert Feuerstein die Moderation übernahm.

Neben der Operntätigkeit konzertiert die Mezzosopranistin mit ihrem umfangreichen Lied- und Oratorienrepertoire im In- und Ausland. Sie gab Liederabende u. a. in der Deutschen Botschaft in Albanien und Littauen, sang auf Schloss Elmau und gastierte mit einem szenischen Mozartliederabend (Regie: Wolfgang Krause Zwieback) beim Mannheimer Mozartsommer. Im Rahmen der Wiedereröffnungsfeierlichkeiten der Dresdner Frauenkirche sang die junge Sängerin unter der Leitung von Kurt Masur Siegfried Matthus’ »Te Deum«. Eine ihrer besonderen Vorlieben gilt den Passionen Bachs, die sie regelmäßig an unterschiedlichsten Konzerthäusern und Kirchen singt. Die Partie des zweiten Soprans in Mozarts c- Moll-Messe führte sie auf mehrere Konzerttourneen, sowohl nach Kolumbien mit dem Orquesta Sinfónica Nacional de Colombia unter der Leitung von Andreas Schüller als auch nach Frankreich mit dem Orchestre national des pays de la Loire unter Sascha Goetzel. Sie tritt regelmäßig an renommierten Orten wie Konzerthaus und Philharmonie Berlin, Auditorio Nacional de Musica Madrid, beim Weimarer Kunstfest, den Tage Alter Musik Regensburg, und den Magdeburger Telemannfesttagen auf und arbeitete mit international namhaften Orchestern und Ensembles (u. a. SWR Sinfonieorchester Stuttgart, Dresdner Symphoniker, Münchner Symphoniker, Sønderjyllands Simfonieorkester, Qatar Philharmonic Orchestra, Lauttencompagney Berlin und Akademie für Alte Musik Berlin) unter Dirigenten wie Kurt Masur, Alessandro de Marchi, Andreas Spering, Francesco Corti, Will Humburg, Rafael Frühbeck de Burgos, Miguel Gomez-Martinez und Hartmut Haenchen zusammen.