»Carmen«, Philharmonie Berlin 

(...) Lässig und ungerührt wie Ulrike Mayer als Carmen der Dinge harrend im Stuhl sitzt, singt sie ihre Partie: mühelos und erhaben. (...)

»Tagesspiegel«, 12. Juni 2012 (Barbara Eckle)

(...) Bei den Solisten ragt die Titelheldin heraus.
Ulrike Mayer ist eine Carmen, wie sie Bizet bei der Komposition vorgeschwebt hat. Kein ordinäres Weib, vor dem die Männer wie in der Zigarettenwerbung gewarnt werden müssen, sondern eine selbstbestimmt und gradlinig ihren Weg gehende junge Frau, für die die Liebe ein widerspenstiger Vogel ist, den nichts zähmen kann, wie sie in der berühmten "Habanera" singt. Zu dieser Sichtweise passte Mayers schlanker und warm timbrierter Mezzosopran ideal, der jedoch auch den dramatischen Furor des finalen Todeskampfes mit Don José mühelos meisterte. (...)

»Oberhessische Presse«, 17. Juni 2012 (Michael Arndt)

»Rinaldo«, Großer Stadtsaal Innsbruck 

(...) Gegen den warmen, erdigen Mezzo Ulrike Mayers ist man machtlos. Die freudvolle Lust, die leichtgewichtigen Höhenflüge aus ihrer Stimme verzaubern. (...)

»Tiroler Tageszeitung«, 10.Dezember 2012

»Le nozze di Figaro«, Scottish Opera  

(...) Ulrike Mayer’s Cherubino was one of the great successes of the evening. Her Cherubino was very much the precocious teenager whose description of himself as being firstly on fire and then icy cold in “Non so più” was marvellously matched by gripping sforzandos from the pit. Miss Mayer even managed to allow her Cherubino to look more awkwardly boyish whilst dressed in petticoats than he had done wearing a suit – a rare achievement indeed. (...)

»Opera Britannia«, 18. November 2010 (Kelvin Holdsworth)

(...) Bewegung kommt nur durch den Pagen Cherubino ins Spiel: Ulrike Mayer, durch Kriegenburg- Inszenierungen in Magdeburg bekannt geworden, schlägt gegebenenfalls aus dem Stand einen Purzelbaum, wenn es der tolle Tag verlangt. Und sie singt die Partie des dauer- und allseits verliebten Jünglings auf der Schwelle zum Eintritt ins Militärwesen mit leiser Intensität und völliger Unbeschwertheit. (...)

»Deutschlandfunk, Kultur heute«, 30. Oktober 2010 (Frieder Reininghaus)

(...) There are a million things to catch but, above all, do not miss the heady eroticism that flows between Kate Valentine’s gleaming Countess and the fantastically authoritative Cherubino of Ulrike Mayer: it will stop your heart. (...)

»The Herald«, 1. November 2010 (Michael Tumelty)

»Idomeneo«, Theater Magdeburg   

(...) Garant für das Gelingen dieses Konzeptes ist einmal mehr Ulrike Mayer, die ihre androgyne Erscheinung mit nuanciertem Mezzosopran verbindet und dem zu früh geforderten Idamante glaubhafte Konturen gibt. Gemeinsam mit Evmorfia Metaxakis (...) Ilia bildet sie ein Traumpaar. (...)

»Mitteldeutsche Zeitung«, 21. November 2007 (Andreas Hillger)

(...) Dazu bedarf es Musiker, die diese Lebendigkeit so intensiv aufspüren wie das Magdeburger Ensemble. Ulrike Mayer als Idamante und Evmorfia Metaxaki als Ilia sind zwei wunderbare Mozartsängerinnen: ein leuchtend strömender, ausdrucksvoll phrasierender Mezzo die eine, (...)

»Die Deutsche Bühne«, Januar 2008 (Detlef Brandenburg)

(...) Durch das singdarstellerische Engagement der Solisten erhielt Kriegenburgs psychologischer Befund eine emotionale Beglaubigung. Das traf insbesondere auf das Frauenterzett zu (...). Ebenso Ulrike Mayer, deren elegant weicher und zugleich ausdrucksintensiver Mezzo wie maßgeschneidert für die Rolle des Idamante schien. (...)

»Das Opernglas«, Januar 2008 (N. Ecker)

(...) und dazwischen Ulrike Mayer als stimmlich und darstellerisch höchst glaubwürdiger junger Prinz Idamante. (...)

»Die Welt«, 30. November 2007 (Joachim Lange)

(...) Alle Darsteller, vorallem aber Ulrike Mayer (Idamantes) (...) haben sich der Regie bis zur körperlichen Selbstvergessenheit hingegeben. (...) Ulrike Mayer schuf den vokalen Mozart-Sog des Abends, in der Affektsprache des sehnsüchtigen Jünglings, dem es bis zur Selbstaufgabe um die Liebe des Vaters und der Freundin geht.(...)

»Neues Deutschland«, 20. November 2007 (Laura Naumburg)

»Mozart Lieder Licht«, Mannheimer Mozartsommer  

(...) Eine Idealbesetzung für diesen szenischen Liederabend war die junge Sängerin Ulrike Mayer. Die Mezzosopranistin hat nicht nur ein betörend schönes Timbre, sie gestaltet die Liedtexte auch wie eine Erzählerin. Dazu kommt, dass sie mit großem Körpereinsatz spielt, weder Angst vor Verrenkungen noch Übertreibungen hat. So führt Ulrike Mayer die Frauenfigur von der frisch verliebten bis zur gebeugten Alten auf einem großen Spannungsbogen durch den Abend. (...)

»Deutschlandfunk«, 16. Juli 2007 (Georg Waßmuth)

»Da gelo a gelo«, Schwetzinger Festspiele 

(...) aber auch Ulrike Mayer - (...) in den Nebenrollen der Pagen und der Amme - leisten schier Unglaubliches, indem sie sich den komplizierten Vokalstil wie selbstverständlich anwandeln. Eine fabelhafte, in sich völlig stimmige Gesamtleistung. (...)

»FAZ«, 23. Mai 2006 (Julia Spinola)

(...) den Sängern (hervorragend besetzt auch Ulrike Mayer als Izumis Kammerfrau (...)) gelten alle nur denkbaren Komplimente.

»Stuttgarter Zeitung«, 23. Mai 2006 (Annette Eckerle)

»Orpheus und Eurydike«, Theater Magdeburg 

Ulrike Mayer spielt den Orpheus als Sänger des Verzweifelns an den unbegreiflichen Willen der Götter, singt mit grandios-verschattetem Timbre die flehentliche Trauer (...).

»Opernnetz«, 26. März 2006 (frs)

(...) und vor allem Ulrike Mayer als Orpheus setzt das eindrucksvoll um. Sie ist ein schlaksiger, verzweifelter Orpheus, der sich nicht nur an seiner Trauer berauscht. (...)

»Hannoversche Allgemeine«, 30. Januar 2006 (Rainer Wagner)

(...) Zudem steht mit der jungen Mezzosopranistin Ulrike Mayer nicht nur eine in ihrer Trauer leuchtende und zur Erlösungsexpedition in die Unterwelt schmachtende Sängerin, sondern auch eine ohne jede Hosenrollenpeinlichkeit zu androgynem Charme fähige Darstellerin zur Verfügung. (...)

»Neues Deutschland«, 6. Februar 2006 (Roberto Becker)

(...) Das schlüssige Regie- und Raumkonzept findet vor allem in der stimmlich und darstellerisch überragenden Ulrike Mayer als Orpheus (...) kongeniale Protagonisten. (...)

»Deutsche Bühne«, März 2006 (Joachim Lange)

»Juditha triumphans«, Kammeroper Schloss Rheinsberg   

(...) Eine ist die Anführerin, die mit dem Beziehungsgeflecht virtuos umgeht – prädestiniert für Holofernes! Die Quasthoff- Schülerin Ulrike Mayer hat die schlanke, kraftvolle Statur dafür und kann auch mit ihrer schönen Stimme auftrumpfen, ohne forcieren zu müssen. Sie weiß, was sie singt, spielt mit den anderen, und vermittelt das darstellerisch und stimmlich zugleich sehr ausdrucksreich. (…) Diese drei jungen Stimmen sind allesamt das Versprechen für die Zukunft, das man von Rheinsberg erwartet.

»Opernwelt«, September 2003 (Bernd Feuchtner)